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/ mi / 10-16 Uhr
wird später bekannt gegeben
Anmeldung bis 25.10. an femref@uol.de

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offen für Schwarze, Sinti und Roma, IndigenX und atischstämmige Frauen*, Lesben, Inter*, Trans* (FLIT) sowie deren als safe erachtete Freund_innen of Color, die sie mitanmelden.

Noah Sow: Praxisworkshop Empowermentyoga

Angewandte Dekolonisierung im Körper; Vorbeugung und Linderung von Activist Burnout.
Empowermentworkshop mit Übungen im Sitzen und Liegen (keine "Fitness"/Gymnastik).
Mit Input über die dekolonisierenden Aspekte von Yoga und über die Verbindung von Körper, Geist und Selbstfürsorge.

Wir können unsere nervige Umwelt nicht kontrollieren. Wir können aber lernen, uns zu zentrieren, so dass wir ausgeglichener sind und auch in schwierigen Zeiten öfter in uns ruhen. In dem Kurs lernen und üben wir das inform von indischen Selbstfürsorgetechniken.

Das ganze ist keine gymnastiklastige Turnstunde, unter der Yoga hierzulande im Westen (kolonisiert falsch) verstanden wird. Yoga ist keine Sportart, sondern ein System, um Körper, Geist und Seele -und auf Wunsch auch Spiritualität- in Einklang zu bringen.

Noah Sow ist Autorin, Dozentin, Künstlerin und Produzentin. Sie engagiert sich seit 25 Jahren in der Antirassismus- und Empowermentarbeit, und ist in Indien ausgebildete Meditations- und Yogalehrerin. Als direkte Schülerin in hinduistischer Tradition studiert sie vedantische Lehre und engagiert sich im internationalen akademischen Diskurs um das moderne Erbe der Kulturtechniken aus Yoga und Hatha Yoga. Sie gibt regelmäßig Fortbildungen, Workshops und Klassen, in denen für Menschen jeden Alters Meditationstechniken und ganzheitliche Selbstfürsorge in Theorie und Praxis vermittelt werden. Beim Workshop beantwortet Noah gern alle Eure Fragen zu den Themen Entspannung, Empowerment, „Decolonise Yoga“ und „Nervensystem vs. Europa“.

WAS DU BRAUCHST:

Unbedingt eine Matte
(z.B. Iso-Matte oder Yoga-Matte)

warme bequeme lockere Kleidung die nicht einengt

kleines Kissen oder Polster

am besten eine (dünne) Decke mitbringen

Beginn: 10 Uhr;
unbedingt pünktlich kommen, Punkt 10h wird die Tür abgeschlossen! #Entspannung #Meditation

Habe bitte zuvor leicht gefrühstückt.

AUFBAU:

Theorieteil: Agieren vs. reagieren, Stress und Körper, Meditation und Regulation, Decolonize Yoga und Spiritualität.

Praxis-Teil: Atemtechniken, Einführung in Meditation, Umsetzung im Alltag

FRAGEN UND ANTWORTEN

Muss ich dafür Yoga kennen oder sympathisch finden?

Nein.

Muss ich mich verknoten? Komme ich außer Atem? Ist das anstrengend?

Nein.

Ist das Ganze religiös? Ist es vereinbar mit meinem Glauben / meiner Religion?

Yoga ist keine Religion per se. Yoga kann innerhalb jeder Spiritualität praktiziert werden (auch ganz ohne) und ist offen für alle Religionen. Es gibt Millionen Yoga-Meister_innen und Praktizierende aller religiösen Hintergründe (christlich, muslimisch, hindu, sufi, nicht gläubig, uvm.). Tatsächlich beinhalten die abrahamischen Religionen (Islam, Judentum, Christentum) einige Yoga-Elemente, da Yoga sehr viel älter ist als sie.

Für wen ist die Veranstaltung?

Die Veranstaltung ist für Schwarze, Sinti und Roma, IndigenX und atischstämmige Frauen*, Lesben, Inter*, Trans* (FLIT) sowie deren als safe erachtete Freund_innen of Color, die sie mitbringen.

Brauche ich eine Yoga-Matte?

Es geht auch eine Iso-Matte oder eine dicke harte Decke, irgendetwas warmes, auf dem du bequem liegen kannst. Sitzen auf einem Stuhl (vorhanden) ist bei den Übungen auch sehr gut möglich.

Ich kann erst später kommen

Tut uns leid, dann klappt es erst beim nächsten Mal. Bitte komm nur, wenn du pünktlich da sein kannst. Wir schließen die Tür bei Beginn ab und reagieren nicht mehr auf die Außenwelt, denn wir wollen entspannen 🙂


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