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Derzeit ist in den R√§umlichkeiten des Anna-Schwarz RomnoKher e.V. die¬†Ausstellung ‚ÄěOffenes Gedenken‚Äú √ľber das Jugendkonzentrationslager¬†Uckermark zu sehen. Viele der dort inhaftierten und ermordeten M√§dchen*¬†und Frauen* waren als ‚Äěasozial‚Äú und ‚Äěgemeinschaftsfremd‚Äú von den¬†Nationalsozialist*innen stigmatisiert. Die Bezeichnung ‚Äěasozial‚Äú wird¬†auch heute noch oft unhinterfragt als klassistische Bezeichnung f√ľr¬†Menschen unterer Klassen genutzt. Klassismus bezeichnet die¬†Diskriminierung, also Unterdr√ľckung und Abwertung von Menschen aufgrund¬†ihrer sozialen Herkunft oder zugeschriebenen Stellung in der¬†Gesellschaft. Klassismus betrifft vor allem von Armut betroffene¬†Menschen. In Zusammenhang damit stehen Benachteiligungen und¬†Stigmatisierungen aufgrund des tats√§chlichen oder vermuteten¬†Bildungsstatus und der sozialen Einbindung. (vgl. Antonio Amadeu¬†Stiftung/ QUER-Ausgabe 22/2016)In dem Workshop wollen wir uns gemeinsam anschauen, welche Rolle¬†Klassismus und die Abwertung von Armut betroffenen Menschen in unseren¬†eigenen Leben und der Gesellschaft spielt. Dabei fragen wir nach und¬†suchen nach Beispielen, wie Klassismus herstellt und aufrechterhalten¬†wird.Du ben√∂tigst kein besonderes Vorwissen. Die unterschiedlichen Methoden¬†bieten viel Raum f√ľr verschiedene Vorkenntnisse. Daneben schafften die¬†Ausstellung und kleine biografische √úbungen einen breiten Zugang zum¬†Thema. Zum Abschluss wollen wir gemeinsam konkrete pers√∂nliche¬†Handlungsoptionen erarbeiten.Trainerinnen: Myriam Altmann und Liza Kis (Social Justice und Diversity¬†Trainerinnen, Sozialarbeiterinnen, politische Bildnerinnen)¬†
17.11.2019  11-17 Uhr  Ort: Alhambra oder Anna-Schwarz RomnoKher (wird rechtzeitig bekannt gegeben) 
Anmeldung bis zum 13.11.2019 √ľber¬†soju-workshop@posteo.de via Instagram https://ift.tt/2Q36tvW