25Okt

/ fr / 13:00-17:00
Café FLIT*chen

anmeldung bis zum 17.10. an femref@uol.de

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workshop

Feministische Organisierung und Selbstverteidigung

Wir möchten uns in diesem Workshop vor allem den Themen autonomer feministischer Organisierung und der Idee der Selbstverteidigung widmen. Der Workshop richtet sich an verschiedene Geschlechtsidentitäten und Perspektiven, die negativ vom Patriarchat betroffen sind*.
Ausgangspunkt ist für uns dabei vor allem die Organisierung der kurdischen Frauenbewegung. Diese erschafft überall, wo sie sich bewegt, beeindruckende und vorbildliche Projekte und leitet durch sie gesellschaftliche Veränderungen ein. Dies gelingt ihr unter anderem deshalb, weil sie einen hohen Organisierungsgrad hat. Ihre umfassende Patriarchatsanalyse und ihre vielen nachhaltigen und konkreten Projekte, insbesondere in Rojava, haben in Deutschland und Europa vielen feministischen Menschen neue Hoffnung und Inspiration gegeben.

Gemeinsam mit euch wollen wir in diesem Workshop ĂĽber folgende Fragen diskutieren:
Was können wir von der kurdischen Frauenbewegung und aus der eigenen feministischen Geschichte lernen? Welche Verbindungen haben wir untereinander im Kampf gegen das Patriarchat und wie sind wir verbunden durch unsere Widerstandsgeschichte? Wie können wir uns selber autonom feministisch organisieren und somit zu einer relevanten gesellschaftlichen Kraft werden? Was bedeutet Selbstverteidigung auf allen Ebenen und wie organisieren wir sie sinnvoll? Und warum müssen wir den Angriff auf Rojava aus diesem Bezug heraus als einen Angriff auf die Frauenbefreiung, als einen
Angriff auf uns selbst bewerten?
Hinter diesen Fragen verbergen sich sowohl die HintergrĂĽnde und Ziele unserer Kampagne als auch wichtige Diskussionspunkte, um
gemeinsam solidarisch zu kämpfen!
Wir freuen uns auf euch! Kampagne "Gemeinsam Kämpfen"

*Gemeint sind Frauen, Lesben, Trans*, Inter*, Nicht-binäre identitäten, A-gender, ...