Image

30Okt

11Uhr / für all_no_gender
Stadtrundgang / Mahnmal am Ziegelhof

Stadtrundgang: Die Situation der Sinti*zze und Rom*nja im Nationalsozialismus in Oldenburg


Die gesellschaftliche Wahrnehmung der Sinti*zze und Rom*nja ist heute noch von Stereotypen geprägt, deren Ursprünge historisch weit zurückreichen. Vergessen oder verdrängt wird dabei oft, dass Sinti*zze und Rom*nja, unter ihnen auch viele Oldenburger Familien, während des Nationalsozialismus der rassenhygienischen Politik, der Verfolgung und Vernichtung ausgesetzt waren. Die bereits vor 1933 gängige Diskriminierung und Verfolgung fand hier ihren Höhepunkt. Aufgearbeitet wurden die Verbrechen lange Zeit nicht. Dies greift der Rundgang zum Leben der Sinti*zze und Rom*nja auf. Im Fokus stehen Schicksale und Lebenswege von Oldenburger Sinti*zze und Rom*nja Familien, die in den Kontext der historischen Entwicklungen von 1933 bis 1945 gesetzt werden. Durch den Einbezug der Aufarbeitung wird ausgehend von der Zeit des Nationalsozialismus auf die Gegenwart und aktuelle gesellschaftliche Umgangsweisen verwiesen.

Für den Stadtrundgang kann sich bis zum 29.10.21 per Mail an femref@uol.de angemeldet werden. Die Teilnahme ist kostenlos.

Die Veranstaltung wird organisiert in Kooperation mit dem Autonomen Feministischen Referat der der Carl von Ossietzky Universität und Werkstattfilm und ist Teil des Rahmenprogramms der Ausstellung „Ignorierter Völkermord: Genozid an Rom*nja in Belarus 1941-1944“. Mehr Infos unter www.alhambra.de




Anmeldung bis zum 29.10.21 an femref@uol.de