Filme

Der Papst verglich Queertheory mit der Sprengkraft von Nuklearwaffen und wir sagen ja! Queere Körper sind gelebter Widerstand, der die Grundfesten der Gesellschaft zu sprengen vermag. Gerade deshalb werden trans, inter und nicht binäre Körper kontrolliert, eingeschränkt, sanktioniert und diskriminiert.
In 3 Filmen wollen wir queere Widerständigkeit zeigen und feiern, wollen zum Ungehorsam gegen Dyacisheteronormativität aufrufen und von einer queereren Welt träumen.

Eintritt nach Prinzip Zahl wie viel du willst/kannst:
Wir empfehlen eine Spende von 2-3€ pro Film

All_no_Gender – 12.05. – 19:00 – Cine-k

Die Stonewall Aufstände wurden von Schwarzen trans Frauen angeführt. MAJOR! erzählt von dem Leben einer dieser. Miss Major Griffin-Gracy ist eine Veteranin der Stonewall Aufstände, eine Gefängnisüberlebende, eine ehemalige Sexarbeiterin und Schwarze transgender Aktivistin, die in ihrer Community einfach nur “Mama” genannt wird. Diese Dokumentation erzählt nicht nur aus dem Leben von Miss Major, sondern verhandelt auch Themen, wie den industriellen Gefängniskomplex, kritisch. MAJOR! ist ein historisches Portait von verschiedenen LGBTIQ*-Communities, von denen mit Liebe und Humor erzählt wird und die lebendig werden durch die Linse dieser lebhaften und charismatischen Frau.

All_no_Gender – 19.05. – 19:00 – Cine-k

Lucy Parsons ist schuldig. Nicht weil Lucy es ist, sondern, weil sie es sein soll. Dagegen kann auch die Unschuldsvermutung, eine engagierte Anwältin oder auch unabhängige Geschworene nichts machen, da es nur Räder in dem amerikanischen Staatssystem sind, dass strukturell rassistisch und queerfeindlich ist. Gerechtigkeit heißt nicht nach dem Recht handeln, sondern gegen das geltende recht Widerstand zu leisten und Lucy Parsons und allen, deren Leben auch verworfen wurden, aus dem Gefängnissystem zu befreien.

All_no_Gender – 26.05. – 19:00 – Cine-k

In einer gewaltvoll strukturierten Gesellschaft gibt es keine Möglichkeit gewaltlosen Widerstands. Dieses antikapitalistisch-linksautonome-trans_queere Propaganda-bMusical ist daher eine pathetisch-(selbst)ironische Bekundung zum radikal-queeren Terrorismus. Anarchistisch konspirativ werden mit queerfemistischen Plenas, okkulten Kräften, einem gewaltbereiten Hasen, rezeptfreien Hormonpräperaten, dänischer Waffengewalt und queerem Terror Mackertypen aus FLIT* Räumen verbannt, Fahrkartenkontrolleure niedergegeglitzert, queere Leute aus der Homoehe befreit, Arbeitsämter überlistet und Staatsgewalt erschüttert.