05Nov

/ di / 19:00
W01 0-006

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Vortrag

HIV/AIDS - zwischen Panik und Ignoranz

Mehr als 30 Jahre HIV/AIDS und noch kaum ein paar Schritte weiter was die Diskriminierung und Stigmatisierung HIV- positiver Menschen in Deutschland angeht. 
Der Schrecken der Infektion ist dem Schrecken der Stigmatisierung gewichen. 
Keine andere „Krankheit“ steht sinnbildlich so sehr für die Reproduktion heteronormativer gesellschaftlicher Wertemuster und damit im gesellschaftlichen Spannungsfeld zwischen Schuld und Vorurteil wie HIV/AIDS. 
Was weiß ich eigentlich über HIV und AIDS? Und was davon stimmt? Kann ich meine Risikokontakte einschätzen? Wie lebt es sich eigentlich 2019 HIV+? Ist HIV/AIDS politisch? Und warum ist sexuelle Gesundheit unabdingbar mit sexueller Selbstbestimmung und sexueller Vielfalt (SEX3) verbunden? Wie lassen sich Stigma und Vorurteile überwinden? 
Mit diesen und gerne auch mit weiteren Fragen zum Thema wollen wir uns gemeinsam auseinandersetzen.Triggerwarnung:
 Offen über HIV und AIDS zu sprechen bedeutet auch immer über (praktizierte) Sexualität, den Austausch von Körperflüssigkeiten, (sexualisierte) Machtverhältnisse, sowie Krankheit und Tod zu sprechen. Be aware.

Ellen Kiebacher AIDS-Hilfe Oldenburg e.V.