07Dez

/ sa / 11:00
Café Flit*chen

anmeldung bis zum 29.11. an femref@uol.de

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workshop

Selbstbezeichungen zeichnen / Zines

Dieser Workshop bietet einen Lernraum und safer space um sich mit den eigenen Selbstbezeichnungen/Positionierungen auseinanderzusetzen und die damit verbundenen Möglichkeiten zur Empowerment. Selbstbezeichnung bedeutet Widerstand in einer weißen und heteronormativen Mehrheitsgesellschaft, in der Queer*Trans*Black*Indigenous*People of Color tagtĂ€glich fremdbezeichnet werden. Sich zu positionieren, kann BĂŒndnisse schaffen, solidarisieren, empowern und dabei hilft die fortwĂ€hrende Auseinandersetzung mit den eigenen Selbstbezeichnungen.
Dabei dient das Medium Zine als Ausdrucksmittel dieser Auseinandersetzung.
Zine ist das Kurzwort fĂŒr Magazin und lebt von der „Do-It-Yourself“ MentalitĂ€t.
Zines können unterschiedliche Formen annehmen von Fanzines zu Gedichten, Comics, Pamphleten oder Collagen, die z.B. intersektionellen Feminismus thematisieren und Erfahrungen aus der Perspektive von QTBIPoC erzÀhlen.

Natyada Tawonsri Jahrgang 1994 ist Berner*in und studiert an der HAW Hamburg im Master Illustration. Zuvor absolvierte sie den Bachelor in Illustration Fiction an der Hochschule Luzern.
Seit Juni 2019 hat sie ihre Qualifizierung als Trainer*in fĂŒr politische Bildungsarbeit bei Dock Europe in Hamburg abgeschlossen und ihren ersten Empowerment Workshop Juli 2019 wĂ€hrend des Mini Prides der Gruppe „Queer People of Color Hamburg“ geleitet.
Seit Januar 2019 ist Natyada Freelance-Skater*in und MitbegrĂŒnder*in der *AIRE* „Alliance for Inclusivity in Roller Derby within Europe“. Die AIRE kĂ€mpft fĂŒr mehr Sichtbarkeit von QTBIPoC in dieser Sport community.